Maternistraße ökologisch und ökonomisch vor Annenhöfen

DISSIDENTEN lassen sich Energie-Bilanz beider Standorte vorlegen

Der Stadtrat entscheidet in seiner Doppelsitzung vom 14. und 15. Juli über den zukünftigen Standort des Schulverwaltungsamtes. Zur Auswahl stehen zwei Immobilien, eine in der Schweriner Straße (‚Annenhöfe‘), sowie eine in der Maternistraße. Nachdem die CDU-Fraktion in der vergangenen Woche Unterschiede in der Ökobilanz der beiden Optionen erwähnte, baten die DISSIDENTEN Oberbürgermeister Hilbert nach entsprechenden Informationen, um die Diskussion auf faktenbasierte Füße zu stellen.

Heute erhielt die Fraktion daraufhin eine vergleichende Übersicht der beiden potentiellen Standorte. „Nach Sichtung der nachgereichten Unterlagen werden wir DISSIDENTEN im Stadtrat für die Maternistraße stimmen“, sagt Baupolitiker Martin Schulte-Wissermann (Piraten). „Die niedrigere Miete sowie der geringere Energiebedarf sprechen klar für den Standort.“

Aus dem Vergleich der Stadtverwaltung geht hervor, dass die Annenhöfe einen jährlichen Energiebedarf von 109 kWh/m² aufweisen, die Maternistraße lediglich 66 kWh/m². Angesichts von Klima- und Energiekrise steht für Schulte-Wissermann fest: „Die Maternistraße schlägt die Annenhöfe sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht.“

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